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Donnerstag, 23. Mai 2013

Kreise ziehen.

Manchmal versucht man sich an Gerichten, ohne die notwendigen Zutaten zu haben, man improvisiert...man kippt etwas hiervon dazu, etwas davon und ehe man sich versieht, wird das wohlschmeckende Mahl zu einem ungenießbaren Gaumengraus.....ganz wie im richtigen Leben. Auf der Suche nach einer klaren Linie entwickeln sich penetranterweise immerzu neue Schlenker mit vorlockenden Abzweigungen. Wie behält man den Kurs? Die beste Möglichkeit ist natürlich die Augen zu schließen und stets einen Schritt vor den anderen zu setzen...doch es liegt in der Natur des Menschen, dass er irgendwann Kreise zieht, sich Linien überschneiden und man eine ganz andere Richtung einschlägt als vormals gedacht. Ich bin Sackgassen leid. Irgendwann steht man immer vor einer, entweder vor der eigenen oder der des Weges und immerzu scheint ein Weg spannender als das andere. Und immerzu fällt es schwer sich vor der selbsterbauten Sackgasse wiederzufinden. Alles was ich gelernt habe ist: gehe den Weg zurück zum Ausgangspunkt. Bleib nicht davor stehen, gehe nicht vorbei, schreite nicht darüber...dabei verliert sich nur der Verstand im Geflecht der Dinge.
Genau das gilt es zu tun...und dann stehe ich vor dem Fenster und draußen läuft ein Iltis vorbei...versprüht mit seinen Analdrüsen ein übelriechendes Sekret um seinen Weg zu markieren.

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